Neues Jahr – erster Aufreger : Winterdienst in Hamburg
Neues Jahr – erster Aufreger : Winterdienst in Hamburg
Hamburg meine Perle? Das konnte ich früher einmal über meine Heimatstadt sagen. Heute präsentiert sich Hamburg bei jeder Gelegenheit als gerupftes Suppenhuhn.
Tagelang im Voraus sagte der Wetterbericht, dass es ab dem 08.01.26 bis zu 30cm Neuschnee geben wird. Und was macht Hamburg mit dieser Information? Überhaupt gar nichts. An den insgesamt 8 Wintertagen habe ich ganze drei Streufahrzeuge gesehen. Anstatt gefälligst Straßen zu räumen und zu salzen wird dazu aufgerufen tagelang zu Hause zu bleiben und sich mit Vorräten einzudecken. Zwischendurch gab es im Radio die Meldung, dass einhundert Mitarbeiter Gehwege und Fahrradwege räumen. Das ist ja sensationell.
Wieder einmal hat sich Hamburg bis auf die Knochen blamiert. Aber so ist das eben, wenn sich Entscheidungsträger nur noch mit Randthemen (Arbeitskreis über Gendertoiletten) befassen, während Autofahrer auf dem Weg zur Arbeit in den Graben rutschen und Rentner sich mit Knochenbrüchen in der Notaufnahme stapeln.
Und selbst Ende des Monats sind Nebenstraßen und Bürgersteige vielfach spiegelglatt und keiner fühlt sich verantwortlich.