Taxi Hamburg

Moin,
zur Einstimmung sei dieser Artikel aus der Hamburger Morgenpost empfohlen.

Anfang Mai habe ich erstmal ein paar Tage frei gemacht und das gute Wetter mit der Familie genossen. Durch die Artikel in der Tagespresse zum Wasserrohrbruch in der Kollaustraße schwante mir aber schon zeitig, daß das Taxifahren in diesen Tagen noch einmal mühseliger werden könnte. Und genau so ist es dann auch gekommen. Diese Stadt bekommt in Sachen Verkehrpolitik und Baustellenkoordination einfach gar nichts auf die Reihe.
Morgens brauche ich nun 45 Minuten, um meinen ersten Taxistand, den Hamburger Flughafen anzufahren. Und nach Feierabend kann es durchaus sein, dass ich eine knappe Stunde brauche, um zehn Kilometer nach Hause zu eiern. Als ich mir den Schaden am Rohr persönlich angesehen habe, haben vor Ort gerade mal fünf Leute gearbeitet. Vermutlich von 8-16Uhr an fünf Werktagen. Das geht gar nicht, als Bürger dieser Stadt und Steuerzahler sollte man erwarten, dass dort rund um die Uhr mit entsprechend Manpower geackert wird. Drei Wochen um ein Rohr zu pflicken und den Asphalt zu erneuern, das klingt einmal mehr nach einem Entwicklungsland in Osteuropa.

Grüße C.L.

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