Taxi Hamburg

R.I.P Jeff Hannemann 1964 – 2013

On Mai 6, 2013, in Aktuell, by C.L.

Völlig überraschend traf mich die Nachricht, dass der Gitarrist der Thrash Metal Ikonen Slayer, am Donnerstag, den 02.05.2013 im Alter von nur 49 Jahren gestorben ist.

Slayer´s erstes Album erschien 1983 und erstmals sah ich die Band live Anfang 1989 in der Messehalle Hamburg. Presse und Fans lobten stets die charismatische Bühnenpräsens und die Fähigkeiten der Bandmitglieder an ihren Instrumenten. So wird Dave Lombardo sicherlich immer noch als Weltklassedrummer gehandelt und das Gitarrenspiel von King und Hanneman bleibt bis heute in der Metal Szene unerreicht.

Ich wollte die Jungs natürlich gerne ein weiteres Mal live in Hamburg sehen. Am 17.08.2013 sollte Slayer als Headliner auf dem Hamburger Großmarkt spielen. Was aus diesem Festival nun wird steht in den Sternen ?

Nach Peter Steel (Sänger von Type O Negative, gestorben 2010) geht mit Jeff Hanneman ein weiterer genialer Musiker von uns.

Rest in peace somewhere south of heaven C.L

.jeff-hanneman-slayer

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Neue Version …

On Mai 3, 2013, in Tagschicht, by stez

Mal wieder ein update durchgeführt…

Hoffe, dass alles zur Zufriedenheit unserer Kunden funktioniert. Wenn nicht bitte hier kommentieren oder eine Nachricht an webmaster@hh-taxi.de schicken.

Vielen Dank u. freundliche Grüße,

S. Zelle

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Es ist wirklich nicht zu fassen, wie die Stadt Hamburg uns Autofahrer behandelt. Ich rede hier nicht nur von Taxifahrern und ihren Sorgen, sondern ebenso von tausenden Berufspendlern, die täglich zur Arbeit fahren um Geld zu verdienen und davon auch Steuern abführen.

Heute habe ich dann erleben dürfen, wie an einem Montagvormittag der Verkehr in Hamburg gänzlich zum Erliegen kommt. Von Freitag bis Dienstag ist wegen Asphaltierungsarbeiten der Wallringtunnel gesperrt, die Lombardsbrücke Richtung Bahnhof und die Straße An der Alster ist lediglich einspurig Richtung Innenstadt befahrbar. Das bedeutet an einem Montag vormittag folgendes :

Ein Taxifahrer braucht vom Flughafen in die City Süd 80 Minuten und bekommt dafür 23€. In der Sierichstraße steht man ab Maria Luisen Straße stadteinwärts. Auf der Barmbeker Straße, der Herderstraße und dem Winderhuder Weg steht der Verkehr. Auf der Hamburger Straße habe ich den Motor abgestellt und meine Kunden gebeten zu Fuß zum Steindamm zu gehen. Wir haben vom Flughafen bis Hamburger Straße eine Stunde gebraucht.

Die Strecke Tarpenbekstraße, Lenhartzstraße, Eppendorfer Baum und Rothenbaumchaussee war komplett überlastet, auch dort ging es nur im Schritttempo vorwärts.

Der Kommentar aus der Verkehrsbehörde macht mich wütend und sprachlos. Montagmorgen gibt es keine Ausweichstrecken, der Verkehr ist jeden Montag auf Haupt- und Nebenstraßen am Limit. Man soll nicht ernsthaft auf die Lange Reihe ausweichen, wo alle 50 Meter ein Lkw Ware anliefert und die Radfahrer meinen „shared space“ wäre überall.

Dazu auch der Bericht aus der Hamburger Morgenpost

MfG C.L.

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Am Montag wurde der neue Taxispeicher am Flughafen eröffnet. Weil ein Parkhausneubau ansteht, wurde der Taxispeicher auf die andere Seite der Brücke Flughafenstraße verlegt. Es gab in den ersten Stunden viel Chaos und Gemecker, wobei Kritik berechtigt ist. Wie kann es sein, dass uns Taxifahrern nicht Montagmorgen in Ruhe erklärt wird, wie der Ablauf zukünftig sein wird? Gerne mit belegten Brötchen, sowie Kaffee und Tee, bezahlt von der Flughafen GmbH. Immerhin sind wir dort Kunde und zahlen ca. 450.000€ im Jahr für die Bereitstellung dort.

Stattdessen wurde sich mal von links und mal von rechts angestellt. Die Reihen zum Terminal 1 und 2 waren zuerst noch komplett getrennt, danach wurde erst bei der Zufahrt zum Zwischenspeicher getrennt. Es schien fast so, als würden die Mitarbeiter der Flughafen GmbH vor den lautesten Schreihälsen und Besserwissern einknicken. Eigentlich die X. Episode für Dilettantismus im Hamburger Taxengewerbe, also wirklich nichts neues. Das Einzige, was sofort funktionierte waren die Schranken, die unsere Durchfahrten zahlen, damit am Monatsende von Konto abgebucht werden kann.

C.L.

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Am 09.04.2013 war es soweit. Am Posten war die erste modellgepflegte Mercedes E-Klasse als Taxi zu bestaunen. Ziemlich genau vier Jahre nach der Präsentation des W212 nun also das Facelift Modell, was so radikal aufgehübscht wurde, das man fast denken könnte es steht ein komplett neues Fahrzeug vor einem.

Die Front sieht nun mit einteiligen Scheinwerfern und einer breiten Spoilerstoßstange deutlich agressiver aus, die Seitenansicht gefällt ohne Ponton Beule und im Heck sorgen neue Rückleuchten für eine neue Optik. Zwei weitere Details sind mir nicht entgangen, so scheinen die Alufelgen nun mit Radbolzen aus der S-Klasse montiert zu werden damit die peinliche Gammelei dieser Centartikel endlich mal aufhört und im Innenraum sind die Nähte der Kunstledersitze nun weiß abgesetzt, was einfach schick aussieht.

Mercedes hat sich also vom kantigen US look abgewendet und sich ein bißchen was beim eleganten Audi A6 abgeguckt. Wäre das Geschäft in Hamburg nicht so furchtbar launisch könnte man glatt schwach werden. Dummerweise ist meistens keine große internationale Messe so wie diese Woche.

MfG C.L.

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Geblitzdingst

On Februar 7, 2013, in Aktuell, Tagschicht, by C.L.

Heute haben sich zwei Kunden auf dem Weg zur DPA darüber unterhalten, dass im Hamburger Straßenverkehr aktuell auf Teufel komm raus kontrolliert und abkassiert wird. Das betrifft sowohl Rotlichtverstöße, als auch Geschwindigkeitsüberschreitungen. Hat die Stadt Hamburg etwa den Autofahrer als Melkkuh der Nation wiederentdeckt?

Wenigstens haben die Kunden ihre Verwarnungsgelder mit Humor genommen und waren gar der Ansicht in den Keller der Elbphilharmonie kommen Danksagungen für alle Geldspenden zur Fertigstellung dieses Prachtbaus.

„Danke Herr Meyer. Auch ihre 25€ für 67km/h auf der Kieler Straße haben geholfen dieses Wahrzeichen Hamburgs zu vollenden. Bitte fahren Sie auch zukünftig gerne einen Tacken sportlicher.“ Ihre Behörde für Inneres und Sport.

Zuerst dachte ich naja so schlimm treibt es Hamburg dann doch nicht. Bis mich heute Abend ein Einschreiben daran erinnerte, daß ja auch ich im Straßenverkehr kürzlich mit Blaulicht angehalten und zur Ordnung gerufen worden bin. 113,50€ und drei Punkte für einen Rotlichtverstoß auf der Willy-Brandt Straße.

Dabei hatte ich noch vermutet die Beamten wurden meinen Ausführungen folgen, dass ich als Profi doch jeden Tag durch meine wachen Reflexe Unfälle verhindere, und daher für diese Lappalie ja wohl nichts zahlen müsse.

Man sieht sich auf der Straße C.L.

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Weg mit der Karenzminute !

On November 1, 2012, in Aktuell, Tagschicht, by C.L.

Mopo Artikel zur Karenzminute

Auch ich bin bei dieser Demonstration dabei gewesen und habe die Position vertreten, dass Schluss damit sein muss unsere Arbeitszeit zu verschenken.
Und das kann ich auch ganz pragmatisch begründen, z.B. mit der Verkehrssituation heute am Donnerstag, den 01.11.2012, zwischen 18 und 19 Uhr. Gegen 18 Uhr bin ich am Hotel Park Hyatt freigeworden und bekam sofort einen neuen Kunden ins Fahrzeug. Der wollte zum Au Quai in die Große Elbstraße. Von der Bugenhagenstraße, über den Hafenrand, bis zur Ecke Davidstraße ging es im Schritttempo voran. Nach vierzig Minuten waren wir mit einem Fahrpreis von 13,90€ am Ziel. Umgerechnet bedeutet das eine Stunde Taxi fahren kostet bei erhöhten Verkehrsaufkommen 20,85€. Exakt dasselbe hat mein Kumpel Raimund erlebt. Eine Fahrt von Winterhude Richtung Eimsbüttel dauerte bei ihm dreißig Minuten und brachte 9,30€ auf den Wecker. Vollauslastung würde hier 18,60€ für eine ganze Stunde Taxifahren bringen.

Für uns sind solche Erlöse ganz klar inakzeptabel. Würden die 25€ Wartezeit ab der ersten Sekunde berechnet werden, hätten diese Fahrten 30,50€ bzw. 21,80€ gekostet. Absolut angemessen, bei den Kosten, die ein Taxibetrieb jeden Monat zu stemmen hat. Auf jeden Fall kann von o.g. Erlösen kein Mindestlohn von 8,50€ brutto bezahlt werden.

Da aber die Behörde noch nicht einlenkt, haben wir das einzig vernünftige gemacht: Keine Fahrt mehr angenommen (Mytaxi bzw. Wandsbeker) und Feierabend gemacht bzw. Pause. Wenn der Nachfragepeak nicht in der Kasse ankommt ist das ärgerlich, weltfremd und demotivierend. Vielleicht erklärt es aber auch einmal mehr warum denn der Kunde nicht bedient wird ?

Gruß an alle C.L.

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Zuerst einmal eine kleine Chronologie der Ereignisse um die diesjährige Tariferhöhung und den erneuten Unwillen der BWVI in Sachen unbezahlte Wartezeit einzulenken.

Am 01.09.2012 bekam das Hamburger Taxengewerbe eine kleine Tarifanpassung als Inflationsausgleich. Dabei wurde die Grundgebühr um 10 Cent erhöht, die Kilometerpreise stiegen um 7 Cent. Der Vorschlag der Behörde wurde dem Senat zur Abstimmung vorgelegt, der Tarifvorschlag der Verbände landete offenbar direkt im Papierkorb.

Ich als Tagfahrer brauche unbedingt die verkehrsbedingte Wartezeit als Tarifelement. Diese wurde uns, was viele vergessen haben, im Jahr 2000 gestohlen. Zugunsten besser kalkulierbarer Fahrpreise im Sinne der Kundenzufriedenheit. Wer heute lautstark davor warnt, dass der Kunde es nie im Leben akzeptieren würde, wenn Taxifahren je nach Dauer einer Fahrt verschieden viel kosten würde, dem halte ich entgegen, dass unsere Kunden jahrzehntelang dieses Fahrpreisdetail akzeptiert haben. Auch heute noch ist in 99% der Gemeinden in Deutschland der Faktor Zeit Teil des Preises einer Taxifahrt. Ich unterstelle ob eine Tour nun 2€ mehr oder weniger kostet interessiert kein Schwein. Diejenigen, die den Euro dreimal umdrehen müssen, waren schon zu D-Mark Zeiten keine Fahrgäste. Außerdem ist Hamburg eine Stau- und Rotlichtstadt mit regelmäßig katastrophalen Verkehrsverhältnissen.

Laut Erhebungen von Linne & Krause würde mir der Wegfall der Karenzminute sofort 10% mehr Einnahme bringen. Dieses Tarifelement ist gerecht, weil der Faktor Zeit natürlich Geld kostet. Ich bin nun seit 2005 selbständig und der spezielle Hamburger Tarif kostet mich jeden Tag 10-15€ Einnahme. 200 Schichten x 15€ = 3000€ x 8 Jahre = 24.000€. Das hätte ein neuer Benz sein können…

Nach einem weiteren Treffen der Verbände mit Vertretern des BWVI im September 2012 wurde einmal mehr deutlich, dass sich die Taxibehörde für unsere Sorgen und Nöte nicht interessiert. Das weiter auszuführen würde aber hier den Rahmen sprengen.

Daher haben alle Taxenverbände in Hamburg zu einer ersten Demo aufgerufen, um zu zeigen, dass sich in Hamburg grundlegend etwas ändern muss. Voraussichtlich wird die Demo am Dienstag, den 30.10.2012 von 13 – 15 Uhr, stattfinden. Weitere Infos dazu hier.

Ein meiner Ansicht nach weitaus größeres Problem sind allerdings die fortwährend zu langen Standzeiten zwischen den Fahrten. Priorität 1 müsste eigentlich sein, dass völlig inakzeptable Überangebot an der Dienstleistung Taxi in Hamburg zu verringern. Wir brauchen keine 3600 Taxen die rumstehen, sondern 2500 Taxen die Geld verdienen.

Ich hoffe wir sehen ums zahlreich am 30.10.2012
Gruß an alle C.L.

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Auf den Namen Afrika Islam ???

On Oktober 8, 2012, in Aktuell, Tagschicht, by C.L.

Tja Leute,
so stand es heute auf meinem Iphone. Ich dachte mir welcher Witzbold hat denn auf diesen Namen ein Taxi geordert bzw. das muss sich um eine Fake Bestellung handeln.

Weit gefehlt, es gab diesen Kunden, der sich auf einer leider viel zu kurzen Fahrt als echter Musik Freak outete. Wir kamen sofort ins Gespräch, weil ich einen Nine Inch Nails Pullover trug und er 1991 mit Trent Reznor beim Lollapalooza Festival auf der Bühne stand. Es klärte sich dann auch schnell wer unsere musikalischen Helden waren und sind : Pantera, Rage against the machine, Soulfly und Ministry.

Als Produzent des Bodycount Albums von Ice T war Afrika Islam 1992 auch bei der
Guns N Rosés / Metallica US Stadion Tour. „Every evening welcome to the jungle against enter sandmann, this was awesome.” Klingt verdammt geil, da wäre ich auch gern dabei gewesen.

Mittlerweile ist Afrika Islam auch ein recht erfolgreicher DJ und wollte seinen Kumpel Westbam in Berlin besuchen, bevor es wieder zurück nach LA geht. Nice to meet you bro.

Bis die Tage C.L.

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