Hamburger Bürgermeinster Tschentscher beklagt Reichweite seines Mercedes EQE
Tschentscher will wieder Hybrid Benz fahren
Schon geil was hier zu Lesen ist. Ein 100.000€ Elektrofahrzeug schafft es nicht ohne Nachladen zwischen Hamburg und Berlin zu pendeln. Daher soll jetzt wieder eine Hybrid Lösung mit einer paxisnahen Reichweite angeschafft werden . Was eigentlich völlig logisch ist, wird den Hamburger Taxikollegen allerdings verwehrt. Ich habe am Flieger bereits Touren von E-Taxi Kollegen bekommen, die sich nicht getraut haben mit einem Fahrzeug nach Pinneberg und wieder zurück zu fahren. Wann werden endlich diese ideologischen Scheuklappen abgelegt und wieder bodenständige Politik gemacht?
Und hier noch einmal etwas knackiger formuliert ;-)
Grüße C.L.
CNG News Hamburg zum Jahreswechsel 2023 2024
Moin,
da ich seit August 2023 selber ein umweltfreundliches Taxi mit einem CNG Antrieb einsetze, ist für mich von besonderer Bedeutung, wie sich die Tankstellensituation in Hamburg zukünftig entwickeln wird. Bislang habe ich es geschafft im Schnitt für 1.49€/kg an den Zapfsäulen von OG zu tanken. Allesamt liegen sie nicht wirklich in der unmittelbaren Nähe zu meinem Betriebssitz, so dass ich regemäßig Anfahrten zwischen 5 und 10 Kilometern in Kauf nehmen musste.
Zum Jahresende gab es nun vom CNG Club zwei Informationen bezogen auf die Tankstellensituation in Hamburg. Im Laufe des Monats Januar werden zwei Aral Stationen wieder CNG anbieten. Diese haben den Verkauf von CNG nach Querelen mit E.O.N zum 30.06.2023 erst einmal eingestellt.
Dazu stellen alle vier Shell Stationen bereits zum 31.12.23 den Verkauf von CNG ein. Ich persönlich kann das verschmerzen, weil ich die 1.79€ pro Kg sowieso dreist fand. Da kann ich genauso gut gleich Benzin tanken und mir als Gewerbetreibender 19% Mwst. ziehen, anstatt aktuell 7% für CNG.
Anbei die erschreckend kurze Liste, wo es aktuell in einer Stadt mit 1.85 Millionen Einwohnern CNG zu beziehen gibt:
- Oil, Lornsenstraße 142, Schenefeld
- Oil, Segeberger Chaussee 359, Norderstedt
- Oil, Rolfinckstraße 48, Hamburg – aktuell defekt
- Total, Andreas-Meyer-Straße 63, Hamburg – preiswert, aber sehr oft defekt
- Aral, Winsener Straße 25, Seevetal – preiswerteste Option/gut frequentiert
- Esso, Hamburger Straße 211, Elmshorn
Es fehlt definitiv eine Tankoption in der Hamburger City. Ab sofort gibt es wieder CNG bei der Aral Kieler Straße 314 und bei der Aral Habichtstraße 72-78 am Ring 2. Auch hier hat der CNG Club für eine Wiederinbetriebnahme gekämpft, daher finde ich den Jahresbeitrag von lächerlichen 29€ gut investiert.
Der CNG Club Deutschland trifft sich am 15.01.24 in Tespe bei Hamburg. Kämpfer und zukünftige Mitstreiter für eine sehr sinnvolle Brückentechnologie sind immer herzlich willkommen.
Herzliche Grüße und guten Rutsch wünscht
C.L.
Pragmatismus statt Ideologie: Bio CNG umweltfreundlich, aber unbekannt.
Hi,
hier mal einen erster Einblick zum Thema Bio CNG in Kraftfahrzeugen.
https://www.butenunbinnen.de/videos/fahren-tanken-bio-cng-erdgas-mobiliaet-100.html
Der Bericht ist leider nicht ganz aktuell, so hat OGcleanfuels den Preis für 1kg Bio CNG im ersten Quartal 2023 um 50% erhöht. Und das trotz der Mehrwertsteuerabsendung der Bundesregierung von 19% auf 7%. Sparen kann man mit diesem Treibstoff aktuell lediglich ein paar Euronen im Jahr, die Klimabilanz hat mich trotzdem angesprochen, denn es ist unzulässig ausschließlich Elektromobilität als heiligen Gral der Klimarettung zu titulieren. Da es sogar möglich ist Millionen von Benzin PKW´s für ca. 5000€ auf CNG Betrieb umzurüsten, frage ich mich, warum das nicht in der Öffentlichkeit diskutiert und ggf. auch mit einer kleinen Subvention gefördert wird?
Denmächst dann mehr von meinem neuen Taxi, ein Exot mit bivalenten Antrieb, der lediglich noch von drei anderen Kollegen in Hamburg eingesetzt wird.
Grüße C.L.
Flughafen Hamburg – und weiter werden wir jeden Monat um Umsatz betrogen
Seit August 2021 besteht die Regelung, dass Etaxen auf einer Sonderspur priorisiert zur Warteposition 1 und 2 vor den jeweiligen Terminals aufrücken dürfen. Die Flughafen GmbH darf rechtlich solche Sonderregelungen erlassen, liegen doch Taxistand und Taxispeicher auf Privatgelände. Da die Stadt Hamburg nur eine Minderheitsbeteiligung von 49% am Hamburg Airport hält, fühlen sich die Taxi- und die Wirtschaftsbehörde für diese, meiner Einschätzung nach, sittenwidrigen Vorgänge nicht zuständig. Es drängt sich förmlich der Eindruck auf, wir sollen durch Verdienstausfall zum Umstieg auf lokal emissionsfreie Fahrzeuge genötigt werden.
Mehrfach in der Vergangenheit hieß es, dass diese Regelung abgeschafft wird, sobald genügend BEV für die Kunden zur Verfügung stehen. Zuletzt mündlich offeriert zum 01.07.23 zeitgleich mit der Tariferhöhung, danach eigentlich versprochen zum 01.10.23. Nachdem die Flughafen IG kürzlich eine zügige Wiederherstellung des fairen Wettbewerbs schriftlich eingefordert hat, kann nun heute die Antwort, dass wohl erst im Frühjahr 2024 die Priorisierung abgeschafft werden soll. Nämlich wenn 25% aller Taxen (725 Stück) einen E-Antrieb haben.
Das sind soweit die Fakten, nun soll es aber auch darum gehen, was ein derartig überheblicher Umgang mit den Kollegen macht, die vielfach seit Jahrzehnten ihren Job unauffällig und gut mit einem Verbrenner erledigen.
Zuerst einmal müssen Hardcore Flughafen Fahrer sicherlich auf 1000€ Einnahme im Monat verzichten, weil sie auf jede Tour länger warten müssen. Das heißt hier ist ein Umsatzausfall in Höhe von bislang 26.000€ entstanden. Pro Fahrzeug und aus reiner Willkür.
Auch mit meinen eher moderaten Arbeitszeiten habe ich einen Umsatzausfall von bislang geschätzt 13.000€ zu beklagen.
Trotz dieser Gängelung und Bevormundung haben sich 2023 viele Kollegen für einen Mercedes Diesel oder Toyota RAV 4 entschieden und durchaus hochpreisige Fahrzeuge mit einem konventionellen Antrieb finanziert. Das könnte übel nach hinten losgehen, sollte der Flughafen beschließen kurzfristig nur noch E-Taxen die Zufahrt in den Speicher zu gewähren. Selbst diese Sauerei traue ich der FHG zu. Wobei ich davon ausgehe, dass es dann eine Taxidemo geben wird, wie sie Hamburg noch nie erlebt hat. Daher sollte stets das Motto gelten „Miteinander reden“, anstatt eine „Basta – Mentalität“ an den Tag zu legen.
Im Alltag an den Terminals merkt man jedenfalls deutlich den Frust über diese Zweiklassen Gesellschaft. Viel Gepäck, ältere Urlaubsrückkehrer, Kinder, Kleinkinder, Kinderwagen – alles relativ unbeliebt. Kunden mit Kurztouren werden weg- bzw. nach oben geschickt, die E-Taxi Kollegen haben vielfach in Sachen Ortskunde nichts zu bieten, denn sie sind fast alle neu im Gewerbe. Daher bleibe ich bei meiner Einschätzung, die FHG und die BVM haben durch diese Maßnahmen das Gewerbe bewusst gespalten und einen erheblichen Teil der Frustration mit zu verantworten.
Leider muss man konstatieren hier werden Entscheidungen am grünen Tisch getroffen, ohne sich mit den Interessen der Taxifahrer, eingehender beschäftigt zu haben. Wie in der Bundespolitik wird der Bürger / Steuerzahler bevormundet, lächerliche Subventionen sollen eine Energiewende nach den Wünschen einer woken grünen Blase sicherstellen. Auf den Einzelnen und auf seine letzten verbliebenen Freiheiten wird keinerlei Rücksicht genommen.
Grüße C.L.
Neuer Taxitarif zum 01.07.2023 und Ende der ETaxen Priorisierung am Flughafen Hamburg.
Hallo liebe Leser,
eigentlich hätte ich hier schon wieder etliche Beiträge verfassen können, aber leider lässt das meine karge Freizeit aktuell nicht zu.
Heute wenigstens zwei Neuigkeiten aus dem Gewerbe. Zum 01. Juli 2023 werden erneut die Taxitarife in Hamburg erhöht und zwar gleich einmal um fast 13%. Man kann nur daürber spekulieren, ob dieser amtliche Schluck aus der Pulle tatsächlich einen angemessenen Inflationsausgleich darstellen soll, oder viermehr den Kunden verschreckt, und ihn in die Arme des Mitbewerbs treiben soll? Ich hätte diese Erhöhung nicht gebraucht und habe in den letzten Wochen viele Touren zwischen 30 und 45€ gefahren.
Wohl auch zum 01.Juli soll die Sonderspur für Elektrotaxen am Hamburger Flughafen zurück gebaut werden. Dann werden sich alle Taxen wieder in einer Reihe aufstellen und der Kunde kann bewusst ein ETaxi entern. Die Bevorzugung der Etaxen hat seit mich in den letzten 22 Monaten bummelige 11000€ an Umsatz gekostet. Zudem fahren etliche Kollegen wegen dieser einseitigen Bevorzugung den Flieger nicht mehr an und in der Folge gibt es jeden Tag Bedienengpässe. Meist gegen 23Uhr, wenn die letzten Urlaubsflieger landen.
Tschüss C.L.
Sollen wir abgewickelt werden? Verschwörungstheorie oder realistisches Szenario
Moin,
am Donnerstag, dem 13.04.2023 tagte die Bürgerschaft in Hamburg und sollte sich zu einem Antrag der CDU Fraktion positionieren. Es ging um die Verpflichtung, dass das Taxigewerbe bereits ab 2025 ausschließlich noch BEV neu konzessionieren darf. Dagegen regte sich Unmut unter den zahlreichen Einwagenunternehmern (EWU) in Hamburg. Fast alle Selbstfahrer sahen hier einen groben Eingriff in die Berufsfreiheit, einen zu hohen Kapitaleinsatz, und ein zeitlich unnötiges Vorpreschen des grünen Verkehrssenators.
https://mediathek.buergerschaft-hh.de/sitzung/22/65/
Wie man in der Mediathek sehen kann, wurde der Antrag innerhalb von 60 Sekunden abgehandelt und verworfen (5:41-5:42). Lediglich die CDU und die AfD waren in der Sache auf unerer Seite, alle anderen Fraktionen hat dieses Thema offenbar überhaupt nicht interessiert. Da sieht man doch sehr eindrucksvoll welchen Stellenwert „Taxi“ bei den Politikern hat, nämlich gar keinen mehr.
Es drängt sich einmal mehr der Eindruck auf, wir sind nur noch lästig und sollen schnellstmöglich verschwinden. Dazu passen andere Details hervorragend ins Bild:
MOIA wird hofiert und darf unsere Kunden zu 25-30% des Taxipreises ohne jegliche Gewinnerziehungsabsicht befördern.
Mehrwagenbetriebe finanzieren sich blauäugig E-taxen und wissen kaum, wie sich ganzjährig den Mindestlohn erwirtschaften sollen.
Der Taxitarif wird zum 01.Juli 2023 um 13% angeboten, es muss von einem weiteren Fahrgastschwund ausgegangen werden.
Und zuletzt:
Insgesamt darf man also als Taxifahrer in diesen Tagen durchaus desillusioniert sein.
Grüße C.L.
LPVG : Stellungnahme zum Verbrenner Verbot
Nächste Woche findet ein Treffen statt, wo die Hamburger Taxenverbände zum geplanten Verbot ab 2025 für Verbrenner Stellung nehmen können.
Hier die Ausführungen von Sven Althorn, Vorstand des LPVG und Taxi Blankenese:
Stellungnahme-Verbrennerverbot-LPVG
Wie ich finde ein sehr ausgewogener Blick auf eine mögliche Zukunft, die nicht mit der Brechstange herbeigeführt werden darf. Sollte die zuständige Behörde wider besseren Wissens keinerlei entgegen kommen signalisieren, wäre das ein klares Indiz dafür, das der rot-grüne Senat das Kleingewerbe lieber heute als morgen loswerden möchte.
Grüße C.L.
Bild Hamburg : Taxifahrer gegen Verbrenner Verbot
Schönen guten Tag liebe Leser und Interessierte,
215 Unterschriften haben wir dem verkehrspolitischen Sprecher der Hamburger CDU Herrn Seelmäcker übergeben. Weitere Unterschriften werden bis Ende März gesammelt, damit dieses Thema dann in der Hamburger Bürgerschaft diskutiert werden kann. Während sog. Gewerbevertreter begeistert in die ideologisch motivierte Mobilitätswende einstimmen, ergibt eine Umfrage in der Telegam Taxi Gruppe unter denjenigen, die das Geld auf der Straße verdienen müssen, ein ganz anderes Bild.
Obwohl ich Freizeit investiere, um die Kollegen für dieses Thema zu sensibilisieren, gebe ich offen zu, dass mich derartige Verbotsfantasien nur marginal tangieren. Ich habe alle Zeit der Welt, mir in den nächsten 12-18 Monaten erneut einen Mercedes Diesel als Taxi auf die Straße zu stellen. Die übergriffige Einmischung in die Wahl des Betriebsmittels bei Kleingewerbetreibenden ist aufs Schärfste zu verurteilen und es wundert mich sehr, das unser Bürgermeister Peter Tschentscher seinen Verkehrssenator derart viel politischen Freiraum gewährt. Vielleicht findet aber allein deshalb ein Umdenken statt, weil bei den jüngsten Wahlprognosen tatsächliche die AfD die Grünen in der Wählergunst überholt haben.
Grüße C.L.
Update 25.03.23 Wir haben bis heute locker die 300 Unterschriften geknackt !
Presse und Leserkommentare zum Verbot von Verbrenner Taxen ab 2025 in Hamburg
Viel Lesestoff und noch viel mehr kontroverse Meinungen zum Thema:
1200 Kommentare zu Thema. Viel Spass dabei.
Grüße C.L.
Umfrageergebnisse zu aktuellen Taxithemen
Schon öfter habe ich hier erwähnt, dass das Hamburger Taxigewerbe seit dem Beginn der Corona Pandemie relativ gut vernetzt ist. Es findet in unterschiedlichen Telegram Gruppen ein stetiger Informationsaustausch statt.
Dort werden auch immer wieder mal Umfragen gestartet, um zu diversen Themen ein Meinungsbild einzuholen. Darüber möchte ich heute kurz berichten.
Maskenpflicht im Taxi
Da in Schleswig Holstein bereits am 01. Dezember 2022 die Maskenpflicht im ÖPNV abgeschafft worden ist, wollte ich gerne wissen, wie die Kollegen zu einem Ende der Maskenpflicht im Taxi stehen. Im Ergebnis hätten 78% der Abstimmenden die Maskenpflicht sofort abgeschafft. Leider befinden sich die zuständigen Hamburger Entscheidungsträger im Dornröschenschlaf und drangsalieren uns weiterhin mit völlig überholten Bestimmungen. Wie soll man einem Flughafenkunden rational erklären, dass er im prallvollen Flieger keine Maske zu tragen braucht, aber in einem Hamburger Taxi? In einem Norderstedter Taxi braucht er ebenfalls keine Maske zu tragen. Die aktuelle Situation als grotesk zu bezeichnen ist da wirklich noch schmeichelhaft. Wollen wir mal hoffen, dass an der Maskenpflicht nicht tatsächlich noch bis mindestens 01.04.23 festgehalten wird, sondern das diese Pflicht am 01. Februar endgültig wegfällt.
Wirtschaftlichkeit eines Mehrwagenbetriebes
Die zweite Umfrage befasste sich mit der Wirtschaftlichkeit eines Mehrwagenbetriebes in Hamburg. Im Laufe des Jahres 2022 haben sich überwiegend Mehrfahrzeugbetriebe ein Elektrotaxi finanziert und müssen gleichzeitig seit dem 01.10.2022 mindestens einen Stundenlohn von 12€ brutto bezahlen. Dazu müssen Arbeitszeiten eingehalten werden, sowie Lohnfortzahlung bei Urlaub und Krankheit.
Lässt sich also so ein Betrieb gesetzeskonform betreiben?
Immerhin 59% der Abstimmenden bezweifeln das. Und auch ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, wie bei allseits bekannten, eher mageren Stundenumsätzen, ein Gewinn entstehen soll?
Tariferhöhung 2023
Dann ging es bereits wieder um eine nächste Tariferhöhung, um die Inflation und die deutlich gestiegenen Betriebskosten wenigstens im Ansatz kompensieren zu können.
Genau wie schon 2016 und 2021 ist die Abschaffung der Karenzminute die zentrale Forderung der Abstimmenden. 45% möchten, dass der Faktor Zeit im Fahrpreis endlich wieder berücksichtig wird. So wie bei allen über 300 Taxitarifen in Deutschland, außer in Berlin und Hamburg, wo die Verkehrssituation besonders bescheiden ist. Es kann es nicht sein, dass eine Fahrt vom Flughafen in die City immer 29€ kostet, egal, ob man dafür nun 25 Minuten, oder 55 Minuten unterwegs ist.
Dazu wäre eine Tariferhöhung um 10% angemessen. Zufrieden mit dem aktuellen Hamburger Taxitarif sind im Übrigen gerade einmal 15% der Kollegen.
Braucht Hamburg einen Verband für Einzelunternehmer?
Taxibetriebe mit lediglich einem Fahrzeug stellen die überwältige Mehrheit der Unternehmer in Hamburg, ihre Bedürfnisse werden aber in vielen taxispezifischen Belangen gänzlich ausgeklammert. Es gibt einen Mehrwagenunternehmerverband, einen Verband der vorrangig für eine Funkzentrale mit Monopolstellung spricht, und eventuell noch den einen oder anderen Mikro Verband mit etlichen Karteileichen.
Und leider spricht bei allen Fragen zum Thema Taxi scheinbar nie jemand darüber, wer denn das alles letztlich bezahlen soll? Als Gipfel der Abgehobenheit zuletzt die Meldung aus der Taxi Times Hamburg bräuchte 750 Elektrotaxen pro Jahr
https://www.taxi-times.com/750-hamburger-e-taxis-pro-jahr-liefern-liefern-liefern/
Ich sehe da gerade mal eine Person, die im Taxi Geld verdient und ansonsten nur Theoretiker, Funktionäre, Lobbisten und Beamte.
Immerhin 48% der Abstimmenden sagen, dass wir in Hamburg einen solchen Verband bräuchten. Allerdings sagen ebenfalls 36% das das sowieso nichts bringen wird. Ein ähnlicher Tenor auch in Postengesprächen, Resignation und Frust werden jedes Jahr größer bei den Kollegen.
Grüße C.L.