Wow – Taxi Times kann doch Objektivität.
Anbei eine gute Zusammenfassung von zwei vor kurzem erschienenden Artikeln im Hamburger Abendblatt. Seit Corona haben sehr viele Menschen gelernt, wie wichtig es ist sich politisch zu interessieren. Noch nie habe ich im Taxi so viel über die politische Situation gesprochen, wie in den letzten zwei Jahren. Der Tenor ist stets recht ähnlich – Keine Regierung kann dauerhaft Politik gegen die Interessen der Bürger des eigenen Landes machen.
E-Taxi-Pflicht wird zum Politikum bei der Bürgerschaftswahl 2025
Grüße C.L.
Hamburger Abendblatt über Elektrotaxipflicht und Tariferhöhung
Moin,
mal wieder steht das Gewerbe in Hamburg im Fokus der Presse:
Mit einer erneuten Tariferhöhung tut sich das Gewerbe keinen Gefallen. Eine Taxifahrt ist kein Kilo Kartoffeln, das man regelmäßig kaufen muss.
Grüße C.L.
LPVG 2.0
Moin liebe Kollegen,
es ist endlich soweit, der LPVG hat einen neuen Internet Auftritt und wird als Verband, vorrangig für Kleinbetriebe, versuchen konstruktive und realitätsnahe Arbeit zu machen.
Wir haben im Gewerbe unfassbar viele Baustellen und Entscheidungsträger, die über unsere Köpfe hinweg die Rahmenbedingungen für unsere Dienstleistung am grünen Tisch diskutieren. Besonders ärgerlich die Tatsache, dass FreeNow aktiv Gewerbepolitik mitgestaltet, obwohl es sich um einen schnöden Dienstleister handelt. Auch die opportunische Haltung der Taxenunion zu jedlichen Behördenideen ist weltfremd und teilweise schwer zu ertragen. MOIA hätte man über das Wettbewerbsrecht in seine Schranken weisen müssen, ähnliches wäre auch bei der Pflicht zur Anschaffung von Elektrotaxen ab dem 01.01.2025 zu überlegen. Zudem besteht das Gewerbe in Hamburg zu über 80% aus Einwagenunternehmern, die keine Stimme und kein Gewicht bei Entscheidungen haben. Das muss sich ändern.
Der LPVG soll ausdrücklich keine Oneman Show sein, sondern lebt von seinen Mitgliedern und deren Wünschen an vernünftige Rahmenbedingungen im Hamburger Taxengewerbe.
Grüße C.L.
Pizzafahrer in der Droschke
Nachfolgend eine gelungene Bestandsaufnahme zur aktuellen Situation im Hamburger Taxengewerbe:
Wieder einmal prallen Theorie und Praxis gnadenlos aufeinander. Die Stadt will und fördert Elektrotaxen, diese werden vorrangig vom Mehrwagenunternehmern angeschafft und finanziert. Die Kosten sind hoch, die Kisten müssen rollen, daher lässt man alles und jeden hinters Steuer.
Ich teile die Auffassung etlicher „alter Hasen“ im Gewerbe, dass eine gute Taxifahrt so gar nichts mit dem eingesetzten Fahrzeug zu tun hat. Zudem ist das Gewerbe mit seinen mickerigen Umsätzen und Gewinnen vorrangig für Einzelkämpfer und Lebenskünstler geeignet.
Grüße C.L.