Taxi Hamburg

Moin,
der Oktober war gekennzeichnet von einer Baustellendichte, die einfach unerträglich war. Das Nadelöhr auf der Zufahrt zum Flughafen, die Sackgasse im Maienweg, die Sperrung Bebelallee / Wilhelm Metzger Straße, die Situation im Heidenkampsweg und die Sackgasse im Nedderfeld. Ständig steht man besetzt, oder auch frei vor diesen Engpässen, verflucht die Hamburger Verkehrsplaner und natürlich unseren ungerechten Taxitarif. Die Kunden fragen mich ja sogar ohne Baustellen, was denn Hamburg für eine Ampelschaltung hat? „Sie fahren ja nur von einer roten Ampel zur nächsten.“ Ja Hamburg ist autofeindlich, das sieht man schon an so tollen Verkehrsplanungen wie der Umgestaltung der Eimsbütteler Chaussee.

Sicher habe ich Verständnis dafür, dass immer wieder mal auch an verkehrsreichen Knotenpunkten gebaut werden muss. Das solche Aktionen aber immer mein Geld kosten, weil im Stau stehen für den Kunden kostenlos sein muss, dafür habe ich seit Jahren kein Verständnis. Der Hamburger Taxitarif bleibt eine Zumutung für alle tagfahrenden Kollegen.

C.L.

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Neue Rubrik : Verkehrsrecht

On November 14, 2013, in Aktuell, by C.L.

Hallo liebe Leser, zukünftig wird sich die Seite HH-Taxi.de vermehrt mit aktuellen Themen rund um das Verkehrsrecht beschäftigen. Die Texte und Informationen stammen von den SOS Verkehrsrechts Experten aus Berlin.

Immer diese Blitzer…
Die Jagd auf Temposünder wirkt oftmals wie ein seltsames Spiel. Mal wird versteckt geblitzt, dann wieder kündigt man groß in der Presse an, wann wo gemessen wird. Der Sinn dieser Aktionen erschließt sich nicht immer so sehr. So wurde gerade erst am 10. und 11. Oktober ein regelrechter Blitz-Marathon abgehalten, für den man sich die Standorte der Blitzanlagen im Internet herunterladen konnte. Nur die Länder Baden-Württemberg und Sachsen verzichteten auf eine Veröffentlichung der Standorte. Baden-Württemberg verwies darauf, dass dies eine Sache der Kommunen sei und die Standorte dort erfragt werden könnten. Sachsen gab keine Angaben, da die Aktion unter dem Motto “Blitz für Kids” in erster Linie das Bewusstsein stärken sollte, dass Autofahrer vor Schulen und Kindergärten auf die Bremse gehen. Fraglich, ob derlei Aktionen wirklich etwas bringen oder ob es so ist, wie bei altbekannten Blitzanlagen, bei denen die Ortsansässigen bereits seit Jahren wissen, wann das Tempo zu drosseln ist, um dann anschließend wieder aufs Gaspedal zu treten.

Bußgelder und Fahrverbot
Je nach Tempoüberschreitung sieht der Bußgeldkatalog 15,- bis 680,- Euro Bußgeld in geschlossenen Ortschaften und 10,- bis 600,- Euro auf Straßen außerhalb vor. Punkte gibt es ab 21 km/h über der zulässigen Geschwindigkeit und ein Fahrverbot ab 31 km/h Überschreitung in geschlossenen Ortschaften, ab 41 km/h außerhalb. Berufsfahrer trifft ein Fahrverbot besonders hart. Eine komplette Übersicht hierzu findet man auf bussgeldkatalog.org

Zum Fahrverbot gilt folgendes:
• 31-50 km/h in geschlossenen Ortschaften – 1 Monat Fahrverbot
• 51 – 60 km/h in geschlossenen Ortschaften – 2 Monate Fahrverbot
• ab 61 km/h in geschlossenen Ortschaften – 3 Monate Fahrverbot
• 41 – 60 km/h außerhalb geschlossener Ortschaften – 1 Monat Fahrverbot
• 61 – 70 km/h außerhalb geschlossener Ortschaften – 2 Monate Fahrverbot
• ab 71 km/h außerhalb geschlossener Ortschaften – 3 Monate Fahrverbot

Ferner gilt das Fahrverbot dann, wenn in einem Jahr zweimal die zulässige Geschwindigkeit um 25 km/h überschritten wurde und kann ab dem dritten Eintrag wegen Geschwindigkeitsübertretung in Flensburg verhängt werden. Die Toleranz liegt bei 3 km/h und bei Geschwindigkeiten über 100 km/h bei 3%. Bußgelder gibt es auch für objektiv schwer messbare Vorwürfe, wie Nichtanpassung des Tempos an die Straßen- und Sichtverhältnisse und das zu langsame Fahren im Verkehrsfluss.

Kritik an den Messungen
Beim diesjährigen Verkehrsgerichtstag in Goslar kam es aber zur Kritik an der Nachvollziehbarkeit und Beweisführung in vielen Fällen. Betroffene vermuteten auch häufig bewusste “Abzocke”, wenn etwa an geraden übersichtlichen Straßen vor dem Ortsausgang geblitzt wurde, wo weder Schulen noch Fußgängerverkehr vorhanden waren. Die Lasermessung ohne Bild oder Video wurde als objektiv nicht nachvollziehbar beurteilt. Die Akzeptanz der Bußgelder ist entsprechend gering. Was Wunder, wenn bei einigen Blitzstandorten der Eindruck entsteht, hier solle Geld für bestimmte Projekte der Stadt gesammelt werden, wie bereits auf HH-Taxi.de erwähnt.

Auch das Überfahren einer roten Ampel kommt mit 90,- Euro Bußgeld und 3 Punkten in Flensburg teuer zu stehen. Dabei ist das nur das Minimum. War die Ampel länger als eine Sekunde auf Rot, dann kostet es 200,- Euro, 4 Punkte und 1 Monat Fahrverbot. Ohne Zweifel muss eine Verkehrsgefährdung oder gar Sachbeschädigung geahndet werden, aber allzu oft entsteht der Eindruck, dass es darum geht, die Autofahrer übers Ohr zu hauen. Deshalb hat der IV. Arbeitskreis des Deutschen Verkehrsgerichtstags folgende Empfehlungen ausgesprochen:

• Ort und Zeit der Tempomessungen sollen ausschließlich der Sicherheit und der Umwelt dienen.
• Ein hinzugezogener Anwalt muss umfassende Akteneinsicht bekommen.
• Das Personal, das die Messungen vornimmt, muss gut ausgebildet sein und mit den neuesten Geräten umgehen können.
• Nachvollziehbare Messungen müssen durch Foto- oder Videodokumentation belegt werden können.

Diese Empfehlungen würden die Nachvollziehbarkeit verbessern und damit auch für mehr Akzeptanz sorgen.

Mitgeteilt von Valerie Marquardt

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Wer ist hier gewerbefeindlich ?

On September 23, 2013, in About, Tagschicht, by C.L.

Hallo,

viele Kollegen kennen sicher das alle zwei Monate erscheinende Magazin Sicherheitsprofi Taxi, herausgegeben von der Berufsgenossenschaft. Die Mehrzahl der Seiten wird inhaltlich vom BZP gefüllt, dem Bundesverband für das Taxi- und Mietwagengewerbe e.V.

Dort gab es schon eine Reihe von Artikeln über (eher gegen) Mytaxi und die aktuelle Meinungsmache will ich dem geneigten Leser nicht vorenthalten.

In dem mehrseitigen Artikel in der aktuellen Ausgabe wird Mytaxi mehrfach als „gewerbefeindliche App.“ beschrieben, ganz im Gegensatz zu den etablierten Funkzentralen. Dazu mein Kommentar mit einigen eigenen Gedanken als Hamburger Taxiunternehmer.

In der ganzen Diskussion um App. Bestellungen mangelt es massiv an Objektivität. Mytaxi ist genauso wenig gewerbefeindlich, wie Taxizentralen gewerbefreundlich sind. Taxizentralen sind lediglich Dienstleister, die monatliche Gebühren kassieren und im Grunde wenig bis nichts für das Gewerbe tun. Das Gewerbe sind nach meiner Auffassung Taxenunternehmer, die eine oder mehrere Konzessionen halten und die entscheiden, ob und wo sie sich anschließen, um Fahraufträge zu erhalten. Als Minimallösung für Hamburg wäre das zum Beispiel ein Vertrag mit dem Flughafen für monatlich max. 28€.

Für mich sind Taxizentralen ganz sicher keine Freunde des Gewerbes, sondern schlicht Firmen die am Gewerbe Geld verdienen wollen. Immer wieder werde ich gefragt wie viele Taxen die Funkzentrale XY denn nun hat? Meine Antwort verblüfft immer wieder: Keine Einzige. Die Zentralen haben Vertragspartner und diese wiederum haben die Taxen.

Beim Hansafunk in Hamburg beträgt die Aufnahmegebühr inkl. Hardware zurzeit 11.000€, beim Wandsbeker / Autoruf zahlt man 200-250€ Funkbeitrag für vielleicht 100 Touren pro Monat. Für das Verrechnungsgeschäft wird der Unternehmer mit 4% Bearbeitungsgebühr zur Kasse gebeten, eine Vertragsausfertigung kostet ein paar Hundert €. Das alles ist nicht gewerbefreundlich und wird, seitdem es Mytaxi gibt, deutlich kritischer hinterfragt. Schon vor Mytaxi hat die relative Unzufriedenheit mit den Funkzentralen in Hamburg dafür gesorgt, dass 1200 von 3600 Taxen ohne Funkanbindung unterwegs waren.

Beiden Zentralen wurde zum Jahreswechsel 2009/2010 angeboten Mytaxi (damals noch 1 touch taxi) zu erwerben und somit eine eigene zusätzliche Bestellmöglichkeit anzubieten. Interesse der Geschäftsführung damals ? Nicht vorhanden!

Die Funkzentralen haben in der Vergangenheit durch Verstrickungen in diversen Taxiverbänden dafür gesorgt das Kosten für Vermittlung, Anfahrt und Kartenzahlung allein vom Taxiunternehmer zu zahlen sind und keinesfalls vom Kunden. In diesen Punkten verhält sich Mytaxi neutral und arbeitet nicht gegen das Gewerbe.

Mytaxi ist im Gegenteil aus verschiedenen Gründen eine Bereicherung für das Gewerbe. Endlich gibt die Möglichkeit mit einem angemessenen finanziellen Aufwand an Touren zu kommen. Keine 500€ für eine Vertragsausfertigung und keine vierstelligen Beträge für veraltete und mäßig funktionierende Hardware. Wenn nichts läuft, so wie in Hamburg traditionell im August, kostet es auch nichts. Den Zentralen ist Mytaxi natürlich ein Dorn im Auge, weil es eine Alternative bietet. Ich möchte nicht wissen wie viele Unternehmer beim Wandsbeker in den letzten zwei Jahren gekündigt haben? Warum soll man auch für ein paar Aufträge monatlich 200€ berappen, wenn der neue Mitbewerber dasselbe für ein Viertel des Preises anbietet?

Mytaxi hat sicher nicht das Taxifahren revolutioniert, aber die Zentralen aus ihren Dornröschenschlaf geweckt. Schaffen diese nicht ausreichend Touren für ihre zahlenden Kunden (die Taxifahrer und Unternehmer) ran, wird der Funk gekündigt. Wenn es  Mytaxi es mittelfristig schafft Angebot (Anzahl der Taxen)und Nachfrage (Menge der Aufträge) in ein vernünftiges Verhältnis zu bringen hätte das Gewerbe tatsächlich so etwas wie einen Gewerbefreund.

Also lieber BZP : Lasst doch das fadenscheinige Mytaxi bashing einfach sein und animiert eure Zentralen Funkgebühren und Eingriffe in die Gewerbepolitik zu überdenken. Wer sind eure zahlenden Kunden ?

Gruß an alle C.L.

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Schon zufrieden ?

On Juni 22, 2013, in Aktuell, Flughafen, Tagschicht, by C.L.

Ich habe immer gesagt, wenn ich es schaffe zwischen 150 und 200€ in der Schicht zu fahren, bin ich schon ganz zufrieden. Jahrelang war das nicht der Fall, die Posten überfüllt, die Touren dann oft doch recht mickerig.

Aber zurzeit läuft es tatsächlich recht rund. Am Flughafen scheint es durch die Verlegung des Postens auf die andere Seite der Flughafenstraße etwas zügiger zu gehen und außerdem schrumpft sich das Gewerbe offenbar gesund. Seitdem auf die Arbeitszeiten der Fahrer geschaut wird und ein Mindestlohn von 8,50€ brutto im Gespräch ist, überlegen Großbetriebe wie und ob es weitergehen kann. Außerdem zeigt sich die Taxibehörde unerbittlich bei den Plausibilitätsprüfungen zur Verlängerung der Konzession.

Es ist z.B. keine neue Erkenntnis, dass Fahrer auf Taxen ohne Funk 50.000€ Jahresumsatz erwirtschaften und dafür über 4000 Stunden im Jahr arbeiten. Neu ist lediglich, dass das zur Schließung des Betriebes führt, weil verboten. Innerhalb weniger Wochen sind so wohl 75 Taxen verschwunden.

Mir kann diese Entwicklung nur recht sein, weil ich der Meinung bin, bei unserem Aufwand, der als Gewerbetreibender weit über die Personenbeförderung hinausgeht, ist ein mehr an Umsatz und Gewinn überfällig. Motivierte Fahrer haben in Hamburg immer die Möglichkeit selber Unternehmer zu werden. Wir haben keine Limitierung der Konzessionen und Taxen werden immer und überall finanziert.

Ich hatte in den letzten Wochen aber auch einfach Glück, durfte nach Kiel und nach Timmendorf fahren und bin nächste Woche für Filmaufnahmen gebucht.

Wollen wir hoffen, dass es in diesem Stil weitergeht. Gruß an alle C.L.

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R.I.P Jeff Hannemann 1964 – 2013

On Mai 6, 2013, in Aktuell, by C.L.

Völlig überraschend traf mich die Nachricht, dass der Gitarrist der Thrash Metal Ikonen Slayer, am Donnerstag, den 02.05.2013 im Alter von nur 49 Jahren gestorben ist.

Slayer´s erstes Album erschien 1983 und erstmals sah ich die Band live Anfang 1989 in der Messehalle Hamburg. Presse und Fans lobten stets die charismatische Bühnenpräsens und die Fähigkeiten der Bandmitglieder an ihren Instrumenten. So wird Dave Lombardo sicherlich immer noch als Weltklassedrummer gehandelt und das Gitarrenspiel von King und Hanneman bleibt bis heute in der Metal Szene unerreicht.

Ich wollte die Jungs natürlich gerne ein weiteres Mal live in Hamburg sehen. Am 17.08.2013 sollte Slayer als Headliner auf dem Hamburger Großmarkt spielen. Was aus diesem Festival nun wird steht in den Sternen ?

Nach Peter Steel (Sänger von Type O Negative, gestorben 2010) geht mit Jeff Hanneman ein weiterer genialer Musiker von uns.

Rest in peace somewhere south of heaven C.L

.jeff-hanneman-slayer

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Neue Version …

On Mai 3, 2013, in Tagschicht, by stez

Mal wieder ein update durchgeführt…

Hoffe, dass alles zur Zufriedenheit unserer Kunden funktioniert. Wenn nicht bitte hier kommentieren oder eine Nachricht an webmaster@hh-taxi.de schicken.

Vielen Dank u. freundliche Grüße,

S. Zelle

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Es ist wirklich nicht zu fassen, wie die Stadt Hamburg uns Autofahrer behandelt. Ich rede hier nicht nur von Taxifahrern und ihren Sorgen, sondern ebenso von tausenden Berufspendlern, die täglich zur Arbeit fahren um Geld zu verdienen und davon auch Steuern abführen.

Heute habe ich dann erleben dürfen, wie an einem Montagvormittag der Verkehr in Hamburg gänzlich zum Erliegen kommt. Von Freitag bis Dienstag ist wegen Asphaltierungsarbeiten der Wallringtunnel gesperrt, die Lombardsbrücke Richtung Bahnhof und die Straße An der Alster ist lediglich einspurig Richtung Innenstadt befahrbar. Das bedeutet an einem Montag vormittag folgendes :

Ein Taxifahrer braucht vom Flughafen in die City Süd 80 Minuten und bekommt dafür 23€. In der Sierichstraße steht man ab Maria Luisen Straße stadteinwärts. Auf der Barmbeker Straße, der Herderstraße und dem Winderhuder Weg steht der Verkehr. Auf der Hamburger Straße habe ich den Motor abgestellt und meine Kunden gebeten zu Fuß zum Steindamm zu gehen. Wir haben vom Flughafen bis Hamburger Straße eine Stunde gebraucht.

Die Strecke Tarpenbekstraße, Lenhartzstraße, Eppendorfer Baum und Rothenbaumchaussee war komplett überlastet, auch dort ging es nur im Schritttempo vorwärts.

Der Kommentar aus der Verkehrsbehörde macht mich wütend und sprachlos. Montagmorgen gibt es keine Ausweichstrecken, der Verkehr ist jeden Montag auf Haupt- und Nebenstraßen am Limit. Man soll nicht ernsthaft auf die Lange Reihe ausweichen, wo alle 50 Meter ein Lkw Ware anliefert und die Radfahrer meinen „shared space“ wäre überall.

Dazu auch der Bericht aus der Hamburger Morgenpost

MfG C.L.

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Am Montag wurde der neue Taxispeicher am Flughafen eröffnet. Weil ein Parkhausneubau ansteht, wurde der Taxispeicher auf die andere Seite der Brücke Flughafenstraße verlegt. Es gab in den ersten Stunden viel Chaos und Gemecker, wobei Kritik berechtigt ist. Wie kann es sein, dass uns Taxifahrern nicht Montagmorgen in Ruhe erklärt wird, wie der Ablauf zukünftig sein wird? Gerne mit belegten Brötchen, sowie Kaffee und Tee, bezahlt von der Flughafen GmbH. Immerhin sind wir dort Kunde und zahlen ca. 450.000€ im Jahr für die Bereitstellung dort.

Stattdessen wurde sich mal von links und mal von rechts angestellt. Die Reihen zum Terminal 1 und 2 waren zuerst noch komplett getrennt, danach wurde erst bei der Zufahrt zum Zwischenspeicher getrennt. Es schien fast so, als würden die Mitarbeiter der Flughafen GmbH vor den lautesten Schreihälsen und Besserwissern einknicken. Eigentlich die X. Episode für Dilettantismus im Hamburger Taxengewerbe, also wirklich nichts neues. Das Einzige, was sofort funktionierte waren die Schranken, die unsere Durchfahrten zahlen, damit am Monatsende von Konto abgebucht werden kann.

C.L.

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Am 09.04.2013 war es soweit. Am Posten war die erste modellgepflegte Mercedes E-Klasse als Taxi zu bestaunen. Ziemlich genau vier Jahre nach der Präsentation des W212 nun also das Facelift Modell, was so radikal aufgehübscht wurde, das man fast denken könnte es steht ein komplett neues Fahrzeug vor einem.

Die Front sieht nun mit einteiligen Scheinwerfern und einer breiten Spoilerstoßstange deutlich agressiver aus, die Seitenansicht gefällt ohne Ponton Beule und im Heck sorgen neue Rückleuchten für eine neue Optik. Zwei weitere Details sind mir nicht entgangen, so scheinen die Alufelgen nun mit Radbolzen aus der S-Klasse montiert zu werden damit die peinliche Gammelei dieser Centartikel endlich mal aufhört und im Innenraum sind die Nähte der Kunstledersitze nun weiß abgesetzt, was einfach schick aussieht.

Mercedes hat sich also vom kantigen US look abgewendet und sich ein bißchen was beim eleganten Audi A6 abgeguckt. Wäre das Geschäft in Hamburg nicht so furchtbar launisch könnte man glatt schwach werden. Dummerweise ist meistens keine große internationale Messe so wie diese Woche.

MfG C.L.

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Geblitzdingst

On Februar 7, 2013, in Aktuell, Tagschicht, by C.L.

Heute haben sich zwei Kunden auf dem Weg zur DPA darüber unterhalten, dass im Hamburger Straßenverkehr aktuell auf Teufel komm raus kontrolliert und abkassiert wird. Das betrifft sowohl Rotlichtverstöße, als auch Geschwindigkeitsüberschreitungen. Hat die Stadt Hamburg etwa den Autofahrer als Melkkuh der Nation wiederentdeckt?

Wenigstens haben die Kunden ihre Verwarnungsgelder mit Humor genommen und waren gar der Ansicht in den Keller der Elbphilharmonie kommen Danksagungen für alle Geldspenden zur Fertigstellung dieses Prachtbaus.

„Danke Herr Meyer. Auch ihre 25€ für 67km/h auf der Kieler Straße haben geholfen dieses Wahrzeichen Hamburgs zu vollenden. Bitte fahren Sie auch zukünftig gerne einen Tacken sportlicher.“ Ihre Behörde für Inneres und Sport.

Zuerst dachte ich naja so schlimm treibt es Hamburg dann doch nicht. Bis mich heute Abend ein Einschreiben daran erinnerte, daß ja auch ich im Straßenverkehr kürzlich mit Blaulicht angehalten und zur Ordnung gerufen worden bin. 113,50€ und drei Punkte für einen Rotlichtverstoß auf der Willy-Brandt Straße.

Dabei hatte ich noch vermutet die Beamten wurden meinen Ausführungen folgen, dass ich als Profi doch jeden Tag durch meine wachen Reflexe Unfälle verhindere, und daher für diese Lappalie ja wohl nichts zahlen müsse.

Man sieht sich auf der Straße C.L.

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